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Guide · Workflows & Automation

Agent Loops

Claude arbeitet komplett ohne dich — richtig eingesetzt.

2
Loop-Arten
0
Nachricht nötig
1x
Setup

Es gibt eine Funktion, die Claude komplett ohne dich arbeiten lässt.

Die meisten machen es aber falsch und verbrennen dabei unnötig ihre Tokens. Hier ist, wie es richtig geht.

DIE ZWEI ARTEN

So lässt du Claude allein arbeiten

Zwei Wege, die komplett unterschiedlich funktionieren

/loop — zeitbasiert

  • Aktiviert sich nach einer festen Zeit, zum Beispiel jeden Morgen um 8 Uhr — wie eine Zeitschaltuhr. Claude arbeitet im Hintergrund, ohne dass du eine Nachricht schickst.

/goal — zielbasiert

  • Bleibt so lange aktiv, bis ein bestimmtes Ziel erreicht ist, zum Beispiel bis eine Website komplett fertig ist. Auch hier arbeitet Claude selbstständig im Hintergrund.

Der Haken: Wenn du die Aufgabe nicht sauber beschreibst, verbrennt der Agent dein komplettes Nutzungslimit — ohne Ergebnis.

CHECKLISTE

4 Dinge, die dein Agent braucht

Ohne diese klaren Schritte läuft der Loop ins Leere

01

Was genau?

Die konkrete Aufgabe, die der Agent erledigen soll — nicht nur ein grobes Thema.

02

Wo sind die Infos?

Woher der Agent die Daten, Dateien oder Zugänge bekommt, die er für die Aufgabe braucht.

03

Welches Ziel?

Der Zustand, der am Ende erreicht sein soll — konkret genug, um ihn zu erkennen.

04

Wie prüft er sich selbst?

Ein Kriterium, mit dem der Agent selbst checken kann, ob die Aufgabe wirklich fertig ist.

ÜBERSICHT

/loop oder /goal?

Wann du welchen Loop nimmst

/loop

  • Auslöser: Feste Zeit
  • Beispiel: Jeden Morgen 8 Uhr
  • Läuft: Wiederkehrend
  • Gut für: Feste Routinen

/goal

  • Auslöser: Definiertes Ziel
  • Beispiel: Website fertig bauen
  • Läuft: Bis Ziel erreicht, dann Stopp
  • Gut für: Klar definierte Projekte

BEISPIEL FÜR EINEN GUTEN /goal-PROMPT:

Baue eine Landingpage für Produkt X. Nutze die Texte aus /content/brief.md. Fertig ist es, wenn die Seite responsive ist, alle Links funktionieren und die Ladezeit unter 2 Sekunden liegt. Prüfe das selbst, bevor du fertig meldest.

FAUSTREGEL

Wann sich ein Loop lohnt

Und wann du ihn besser weglässt

Loop lohnt sich

  • Wenn ein klares, prüfbares Ziel da ist, das der Agent selbst erkennen kann — zum Beispiel eine Website fertig bauen, einen Report erzeugen oder Tests grün bekommen.

Loop weglassen

  • Wenn es kein klares Erfolgskriterium gibt, zum Beispiel bei Kreativem wie Design. Dann arbeitet der Agent unnötig und verbrennt nur Tokens.

Sobald du ein klares Ziel hast, ist das ein echter Gamechanger für deinen Workflow.

Du beschreibst die Aufgabe einmal sauber — den Rest erledigt der Agent allein, während du an etwas anderem arbeitest.

NÄCHSTER SCHRITT

Jetzt deinen ersten Loop starten

In drei Schritten zu einem Agenten, der allein arbeitet

01

Aufgabe beschreiben

Leg klar fest: was er tun soll, wo die Infos liegen, welches Ziel gilt und wie er sich selbst prüft.

02

/loop oder /goal wählen

Feste Zeit? Nimm /loop. Klar definiertes Ziel? Nimm /goal.

03

Laufen lassen

Claude arbeitet im Hintergrund, während du an etwas anderem arbeitest.