Guide · Sichtbarkeit & GEO
Fotos aus der Google-Suche entfernen
Deinen Namen bei Google prüfen, Treffer entfernen lassen und das Bild mit einer Mail auch von der Seite selbst wegbekommen.
- 2 Schritte
- Erst Google, dann der Seitenbetreiber
- ab 18
- Altersgrenze für die Google-Funktion
- 1 Monat
- Antwortfrist nach der DSGVO
Du kannst selbst nachsehen, wo du in der Google-Suche auftauchst, und die Treffer melden. Google hat dafür eine eigene Funktion im Konto, die kaum jemand kennt, und sie kostet nichts. Du trägst einmal deinen Namen ein und siehst danach, wo du in den Suchergebnissen stehst.
DIE GOOGLE-FUNKTION
Suchergebnisse über dich
Im Video sage ich Ergebnisse über mich, im Google-Konto steht sie als Suchergebnisse über dich
Beide Namen führen zum selben
Je nachdem, wo du klickst, heißt die Funktion Ergebnisse über mich oder Suchergebnisse über dich. Es ist dieselbe Sache, und wenn du danach suchst, nimm einfach beide Schreibweisen.
Wo du sie findest
Am schnellsten gehst du direkt auf die Adresse unten, dann musst du dich nicht durch die Einstellungen klicken. In Deutschland ist die Funktion verfügbar, du brauchst ein Google-Konto und musst mindestens 18 sein.
Was du hinterlegen kannst
Deinen Namen, dazu Aliasnamen oder deinen Geburtsnamen, deine privaten Telefonnummern, deine Privatadresse und deine Mailadressen. Google gleicht diese Angaben dann mit den Suchergebnissen ab.
Google meldet sich von allein
Sobald ein neuer Treffer dazukommt, bekommst du eine Nachricht, entweder per Mail oder über die Google App. Laut Google passiert das innerhalb weniger Stunden, du musst also nicht ständig selbst nachschauen.
Direkt aufrufen
myactivity.google.com/results-about-youSCHRITT FÜR SCHRITT
Namen eintragen und entfernen lassen
Der erste Durchgang dauert ein paar Minuten, danach läuft es nebenher
Funktion öffnen
Ruf myactivity.google.com/results-about-you auf und melde dich mit deinem Google-Konto an.
Daten hinterlegen
Trag deinen Namen ein und ergänze, was für dich passt: Aliasnamen oder Geburtsname, private Telefonnummern, Privatadresse und Mailadressen. Je mehr du hinterlegst, desto mehr Treffer findet Google.
Benachrichtigung einschalten
Stell ein, ob du die Meldung per Mail oder über die Google App bekommen willst. Das ist eigentlich der wichtigste Punkt, weil du sonst nur den heutigen Stand siehst.
Treffer durchgehen
Google zeigt dir, wo genau du in den Suchergebnissen auftauchst. Nimm dir die Liste einmal in Ruhe vor und entscheide bei jedem Eintrag, ob er bleiben darf.
Entfernen beantragen
Bei allem, was weg soll, klickst du auf Entfernen beantragen. Das geht auch für mehrere Treffer auf einmal, du musst also nicht jeden einzeln abarbeiten.
Status kontrollieren
Unter Anträge auf Entfernung siehst du, wie weit Google ist. Ein Antrag steht dort auf in Bearbeitung, genehmigt oder abgelehnt.
GRENZEN
Was Google nicht macht
Damit du weißt, wo der Antrag aufhört und du selbst weitermachen musst
Was passiert
- Behörden und Bildungseinrichtungen: Google entfernt den Treffer nicht, weil er als öffentliches Interesse gilt
- Onlinezeitungen: Bleibt aus demselben Grund in der Suche stehen
- Firmenwebseiten: Zählt ebenfalls zum öffentlichen Interesse und bleibt drin
- Bing und andere Suchmaschinen: Der Antrag gilt nur für die Google-Suche und greift dort nicht
- Instagram, Facebook und Co.: Über den Antrag kommst du da nicht ran, das läuft über die Netzwerke selbst
- Direkter Link zur Seite: Wer die Adresse hat, sieht das Bild weiter
Der Antrag räumt die Google-Suche auf und sonst nichts. Das Bild liegt danach immer noch auf der Seite, und über Bing, über die sozialen Netze oder über den direkten Link ist es weiter zu sehen. Wenn das Bild wirklich weg soll, brauchst du den zweiten Schritt.
SCHRITT 2
Der Prompt für ChatGPT
Du gibst die Eckdaten rein und bekommst die fertige Mail an den Seitenbetreiber
Adresse aus dem Impressum
Jede deutsche Webseite hat ein Impressum, und dort steht eine Mailadresse. Wenn du da nichts findest, schau unter Datenschutz oder Kontakt nach, meistens steht sie auch dort.
Was ChatGPT von dir braucht
Die genaue Unterseite mit dem Bild, eine kurze Beschreibung, wo du darauf zu sehen bist, deinen Namen und deine Mailadresse für die Rückmeldung. Ohne diese Angaben kann der Betreiber gar nicht zuordnen, welches Bild du meinst.
Kopier den Prompt und füll die eckigen Klammern aus:
Prompt für ChatGPT
Du schreibst für mich eine kurze, sachliche Mail an den
Betreiber einer Webseite. Ein Foto von mir soll von der
Seite entfernt werden.
Seite mit dem Bild: [URL der Unterseite]
Betreiber laut Impressum: [Name aus dem Impressum]
Das Bild zeigt: [wo ich zu sehen bin, Datum wenn bekannt]
Mein Name: [Vorname Nachname]
Meine Mailadresse: [Mailadresse]
Schreib höflich und ohne Drohung, höchstens 150 Wörter.
Nenne die genaue Unterseite und beschreibe das Bild.
Berufe dich auf mein Recht auf Löschung nach Artikel 17
DSGVO und bitte um eine Rückmeldung innerhalb eines Monats.
Gib mir am Ende einen Betreff in einer Zeile.ZUM KOPIEREN
Das fertige Mail-Muster
Falls du ChatGPT gar nicht erst aufmachen willst, nimm einfach diesen Text
Mail an den Seitenbetreiber
Betreff: Bitte um Löschung eines Fotos von mir
Guten Tag,
auf Ihrer Seite [URL der Unterseite] ist ein Foto von mir
veröffentlicht. Zu sehen bin ich dort [kurze Beschreibung,
zum Beispiel: rechts im Hintergrund, dunkles Hemd].
Ich bitte Sie, dieses Foto von der Seite zu entfernen. Ich
stütze mich dabei auf mein Recht auf Löschung nach
Artikel 17 DSGVO.
Über eine kurze Rückmeldung innerhalb eines Monats würde
ich mich freuen.
Vielen Dank und viele Grüße
[Vorname Nachname]
[Mailadresse]Das ist keine Rechtsberatung, sondern die Vorlage, mit der ich selbst arbeite. Ob ein Betreiber löschen muss, hängt am Einzelfall, und wie oft das klappt, kann ich dir nicht sagen. Die Frist von einem Monat steht in Artikel 12 Absatz 3 DSGVO, und in Ausnahmefällen darf der Betreiber sie verlängern. Wenn dir die Sache wirklich wichtig ist, frag am besten eine Anwältin oder einen Anwalt.
NÄCHSTER SCHRITT
Direkt umsetzen
Fang mit deinem eigenen Namen an, den Rest siehst du dann von allein
Namen eintragen
Ruf myactivity.google.com/results-about-you auf und trag deinen Namen ein. Das dauert zwei Minuten, und die Benachrichtigung schaltest du direkt mit an.
Die Liste einmal durchgehen
Klick bei allem, was weg soll, auf Entfernen beantragen, ruhig mehrere auf einmal. Danach schaust du unter Anträge auf Entfernung nach, was Google daraus gemacht hat.
Eine Mail rausschicken
Nimm dir den Treffer, der dich am meisten stört, hol die Adresse aus dem Impressum und lass dir von ChatGPT die Mail mit dem Prompt aus Schritt 2 schreiben.
Angaben zur Google-Funktion nach den Hilfeseiten von Google zu Suchergebnisse über dich, geprüft am 9. September 2026. Die Nennung von Artikel 17 und Artikel 12 Absatz 3 DSGVO ist eine Einordnung und keine Rechtsberatung.