Guide · Tools & Modelle
Kimi: was du damit wirklich bauen kannst
Das offene Modell aus China — und die Anwendungen, die sich lohnen.
- 1 Mio
- Token Kontext
- 100
- Subagenten parallel
- 0 €
- zum Starten
Kimi sieht aus wie ChatGPT, arbeitet aber eher wie ein Agent.
Du gibst ihm eine Aufgabe statt einer Frage — er plant, recherchiert, baut und liefert am Ende eine fertige Datei. Testen kannst du das kostenlos im Browser auf kimi.com.
WARUM ES INTERESSANT IST
Drei Dinge, die Kimi anders macht
Der Unterschied zu einem normalen Chatbot
Aufgabe statt Frage
Im Agent-Modus plant Kimi mehrstufige Aufgaben und führt sie aus: recherchieren, Daten sammeln, Text schreiben, Diagramme bauen, alles in eine fertige Datei packen.
Es teilt sich selbst auf
Größere Aufträge verteilt Kimi auf bis zu hundert parallele Unteragenten. Das verkürzt lange Recherchen und Batch-Aufgaben deutlich.
Offen und günstig
Die Modelle sind quelloffen und über die API ein Bruchteil vergleichbarer Anbieter. Zum Ausprobieren reicht die kostenlose Web-Version.
SCHRITT FÜR SCHRITT
PDF rein, Präsentation raus
Der Ablauf aus dem Video
Kimi öffnen
Geh auf kimi.com und melde dich an. Für den ersten Test reicht der kostenlose Zugang.
Slides auswählen
Wechsle in den Slides-Bereich. Dort entscheidest du zwischen den beiden Modi — siehe nächste Seite.
Quelle hochladen
PDF, Word-Datei, Tabelle oder Bilder reinziehen. Auch lange Dokumente mit hundert Seiten sind kein Problem.
Auftrag formulieren
Sag klar, was rauskommen soll: Zielgruppe, ungefähre Folienanzahl, Tonalität. Je konkreter, desto weniger Nacharbeit.
Nacharbeiten
Einzelne Folien kannst du danach gezielt neu generieren lassen, statt alles noch einmal zu bauen.
ÜBERSICHT
Die zwei Slides-Modi
Wichtig, damit du den richtigen erwischst
MODUS
- Adaptive
- Visual
WOFÜR
- Recherche-lastige Themen, inhaltlich tief
- Optik: Infografiken, Illustrationen, Design
ZU BEACHTEN
- Läuft über K2 Thinking, dauert länger, im kostenlosen Zugang enthalten
- Nutzt Googles Nano Banana Pro — erst ab dem Bezahltarif verfügbar
Der Modus aus dem Video ist Visual.
Wenn du ihn nicht siehst, liegt das am Tarif und nicht an dir. Die inhaltliche Variante kannst du trotzdem kostenlos testen.
WEITERE ANWENDUNGEN
5 Sachen, die Kimi sonst noch kann
Jenseits der Präsentation
Screenshot zu Code
Design, Screenshot oder Mockup hochladen und daraus fertigen Code bauen lassen — brauchbar für Landingpages und einzelne Oberflächen.
Komplettes Dokument mit Recherche
Kimi sucht Zahlen und Beispiele zusammen, schreibt den Entwurf, baut passende Diagramme und legt alles als fertige Datei ab.
Datenauswertung
Tabellen und Datensätze reinschicken, auswerten lassen und direkt Visualisierungen erzeugen — ohne die Handarbeit davor.
Lange Recherchen am Stück
Durch das große Kontextfenster und die parallelen Unteragenten bleiben auch umfangreiche Recherchen in einem Durchgang.
Website nachbauen
Aus einer Bildschirmaufnahme eine Seite rekonstruieren lassen, samt Klickverhalten. In Tests der K2.5-Generation dokumentiert.
NÄCHSTER SCHRITT
Direkt erledigen
In zehn Minuten hast du das Erste gebaut
Ausprobieren
Nimm ein Dokument, das du sowieso rumliegen hast, und lass eine Präsentation daraus bauen.
Ergebnis prüfen
Zahlen und Aussagen gegenlesen. Wie bei jedem KI-Tool gehört der Faktencheck dir.
Auf deinen Fall übertragen
Such dir aus Seite 5 die Anwendung raus, die deinem Alltag am nächsten kommt, und teste sie als Nächstes.
Quellen: kimi.com · VentureBeat · the-decoder.com · Hersteller- und Testberichte zur K2.5- und K3-Generation. Funktionsumfang und Tarife können sich ändern.